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Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Fraureuth

Turm Kirche Fraureuth

Wer heute als Besucher das Fraureuther Gotteshaus betritt, wird feststellen, dass den Fraureuthern ihre Kirche zu allen Zeiten am Herzen lag.

Was die Kirchgemeinde bis heute auszeichnet, ist ein waches Interesse der Gemeindeglieder an dem, was in ihrer Kirche vor sich geht.

Das zeigt sich nicht nur am handfesten Einsatz vieler Gemeindeglieder bei den großen Sanierungsarbeiten seit 1952, sondern auch am Besuch unserer Gottesdienste. Nicht nur zu Weihnachten, sondern auch zu anderen Anlässen über das Jahr ist das Gotteshaus gut gefüllt.

Kirchenchor

Die Gemeinde in Fraureuth lebt davon, dass sich immer wieder Menschen ansprechen lassen und mitmachen, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen und die Gemeinde mit Leben zu erfüllen. Fraureuth ist auch ein Beispiel dafür, dass ein gut funktionieren des und lebendiges Gemeindeleben weniger vom Pfarrer, sondern in erster Linie von den Gemeindegliedern selbst getragen wird.

Gerade in den letzten Jahrzehnten konnten sich bei uns viele Formen des Gemeindelebens entfalten, die weithin auf das Engagement von Gemeindegliedern zurückzuführen sind. Zu nennen wäre hier der traditionsreiche Posaunenchor; aber besonders auch die vielgestaltige Arbeit der Landeskirchlichen Gemeinschaft.

Fensterbild

Wenn diese Einstellung erhalten bleibt und die Menschen ihre Kirchengemeinde als ein Angebot wahrnehmen, das uns durch unser Leben begleitet, das Hoffnung und Lebenssinn über den Tag hinaus verbreiten möchte – dann muss uns vor der Zukunft nicht bange sein. Leben wir doch aus der Zuversicht, dass unser Erhalt nicht alleinvon unserem Tun abhängt. Vieles hat sich gerade in den jüngsten Zeiten verändert und vieles wird sich noch ändern. Doch wir leben aus der Gewissheit: Der Herr unserer Kirche, Jesus Christus, bleibt der Gleiche, gestern heute und in Ewigkeit (Hebräer 13,8).

Die Silbermann-Orgel
Im Jahre 1739 war der berühmte sächsische Orgelbauer Gottfried Silbermann in der nahen Residenzstadt Greiz mit dem Bau einer Orgel in der dortigen Stadtkirche beschäftigt. Die Fraureuther benutzten die günstige Gelegenheit, um bei Silbermann wegen des geplanten eigenen Orgelneubaus vorstellig zu werden. Was sich die Residenzstadt leistete, das kam auch ihnen gerade zupass. Silbermann verpflichtet sich, die Orgel bis zum 29. September (Michaelis) 1742 fertigzustellen. Am 2.Dezember (1. Advent) 1742 konnte die Orgel in einem festlichen Gottesdienst eingeweiht werden.

Silbermann-Orgel

Die Fraureuther Orgel besitzt 20 Register, verteilt auf zwei Manuale und Pedal. In den über 250 Jahren seitihrer Erbauung wurde sie kaum verändert. In den zwanziger Jahren hat die Dresdner Orgelbaufirma Jehmlich durch einen Eingriff in die Mechanik die Tonhöhe der Orgel um einen halben Ton herabgesetzt. Dadurch ist es möglich mit anderen Instrumenten zu musizieren, wovon auch ausgiebig Gebrauch gemacht wird.

Die Gemeinde verfügt über einen traditionsreichen Posaunenchor, über einen Kirchenchor und einen Gospelchor. Die Silbermannorgel mit jährlich 6-8 Konzerten verleiht der Kirchenmusik einzusätzliches Gewicht.

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